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2002 "Glück & Gold" von K. Schmidt & Jochen Henke

Regie: Jochen Henke
Darsteller: Mitglieder des "Theater Rote Laterne" und Gäste
Aufführungsort: ehemaliger Luftschutzkeller des Wohnhauses der Monumentenstrasse 23 in Berlin- Kreuzberg

Man befindet sich in einer unterirdischen Fabrik in der Plastikchips geordnet und registriert werden. Die Zuschauer nehmen an einer Werksbesichtigung teil und entscheiden selbst, welche Geschichten - die parallel in 5 der 7 Werkräumen stattfinden - sie sich ansehen möchten. In jedem (bespielten) Raum befindet sich zwei Arbeiter, die gemeinsam einer monotonen Arbeit nachgehen,  wie z.B. Chips nach Farben sortieren oder auf 20er Haufen bündeln, etc. Aus diesem Automatismus der Tätigkeit heraus, entsteht der Zustand des Tagträumens. Und die diese Tagträume haben eines gemeinsam: Die Suche nach dem Glück!

Alexandra: Die an ihrer Größe zerbricht und in Dr. Ritter verliebt ist, der sie in ihrer Kindheit durch eine Operation retten wollte, was ihre Eltern jedoch nicht zu ließen.

Claudia: Die ihr Herz in Brasilien verloren hat und ja so gar nicht deutsch ist.

Jürgen: Der davon überzeugt ist, zu etwas Besserem bestimmt zu sein und sich sein Leben in Luxus und Reichtum ausmalt.

Manfred: Der auf den großen Lottogewinn wartet und sämtliche Lottosysteme kennt.

Robert: Der davon geplagt ist, viel zu viel über Geheimbunde und politischen Verschwörungen zu wissen.

Sanne: Deren Leben zerstört wurde, weil sie als Frau keine Chance hat, führende Wirtschaftspositionen einzunehmen, obgleich sie ungleich mehr Kompetenz und Know- How bewiesen hatte, als ihre männlichen Kollegen.

Silvi: Die auf die perfekte Liebe wartet und genau weiß, wie sie sich anfühlt.

Tobias: Der seine eigene Lebensgeschichte mit der aus der Filmwelt sorgfältig verwebt.

Alle bleiben bei sich, erzählen von sich, Kommunikation ist nicht möglich. Aber dann kommen keine Chips nach, man hat nichts mehr zu tun, muss reel sein, aber wie?
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